Unsere Statuten

Statuten des Vereins "Interessenvereinigung der Schischulunternehmer"

Paragraph 1 - Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

Paragraph 1 - Name, Sitz und Tätigkeitsbereich

  • 1. Der Verein führt den Namen "Interessenvereinigung der Schischulunternehmer ".
  • 2. Er hat seinen Sitz in Pertisau.

Paragraph 2 - Vereinszweck

Paragraph 2 - Vereinszweck

Der Verein, dessen Tätigkeit nicht auf Gewinn gerichtet ist, bezweckt die Förderung der Mitglieder durch:

  • 1. Erzielung einer wirkungsvollen Werbung einhergehend mit der Beschaffung gemeinsamer Werbemittel;
  • 2. Unentgeltliche Beratung und Koordinierung in wirtschaftlichen, steuerlichen, rechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Belangen;
  • 3. Förderung eines geeigneten Nachwuchses an Schischulleitern und Lehrkräften.

Der Verein ist ferner bestrebt, eine enge Zusammenarbeit mit den betroffenen Schilehrer Verband und der "Vereinigung der Schischulunternehmer Österreichs" (VSU) zu pflegen.

Paragraph 3 - Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

Paragraph 3 - Mittel zur Erreichung des Vereinszweckes

  • 1, Der Vereinszweck soll durch nachstehend angeführte ideelle und materielle Mittel erreicht werden.
  • 2. Als ideelle Mittel dienen die Vorbereitung, Organisation und Durchführung von gemeinsamen Werbemaßnahmen sowie der gegenseitigen Informationsaustausch in rechtlicher, steuerlicher und preispolitischer Hinsicht.
  • 3. Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

           - Mitgliedsbeiträge
           - Sponsorengelder
           - Spenden
           - Erträgnisse aus eigenen Veranstaltungen
           - Subventionen

Paragraph 4 - Mitgliedschaft

Paragraph 4 - Mitgliedschaft

Mitglied kann nur der Inhaber (natürliche Person) einer Bewilligung zum Betrieb einer Schischule in Tirol werden. Pro Schischulgebiet kann die Mitgliedschaft nur durch einen einzigen Schischulunternehmer erworben werden. Über die Ausnahmen entscheidet der Ausschuss.

Paragraph 5 - Erwerb der Mitgliedschaft

Paragraph 5 - Erwerb der Mitgliedschaft

  • 1. Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Ausschuss aufgrund eines schriftlich gestellten Aufnahmeantrag. Die Aufnahme kann ohne Angaben von Gründen verweigert werden.
  • 2. Voraussetzung der ordentlichen Mitgliedschaft ist die erteilte Bewilligung zum Betrieb einer Schischule.

Paragraph 6 - Beendigung der Mitgliedschaft

Paragraph 6 - Beendigung der Mitgliedschaft

  • 1. Die Mitgliedschaft erlischt

           - durch Austritt, der dem Vorstand drei Monate vor Ablauf
             des Geschäftsjahres schriftlich mitgeteilt werden muss.
           - durch Beendigung der Schischulunternehmertätigkeit
           - durch Ausschluß
           - durch Tod

  • 2. Der Ausschuß kann ein Mitglied ausschließen, wenn dieses trotz einmaliger Mahnung länger als ein Monat mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist.
    Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt davon unberührt.

Ferner kann ein Ausschluß eines Mitgliedes vom Ausschuß verfügt werden, wenn in grober Weise gegen die Interessen des Vereines verstoßen oder sonst die Loyalitätspflicht gegenüber dem Verein verletzt wird. Insbesondere, wenn sich ein Mitglied beharrlich weigert, an gemeinsamen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen. Gegen den Ausschluß ist die Berufung an das Schiedsgericht binnen dreißig Tagen zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen.

Paragraph 7 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

Paragraph 7 - Rechte und Pflichten der Mitglieder

  • 1. Die Mitglieder sind berechtigt, an allen Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen und die Einrichtungen des Vereins zu beanspruchen.
  • 2. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereins nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das Ansehen und der Zweck des Vereins Abbruch erleiden könnte. Sie haben die Vereinsstatuten sowie die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe zu den beschlossenen Fälligkeiten verpflichtet.
  • 3. Die Mitglieder sind verpflichtet die beschlossenen Kriterien einzuhalten.

Paragraph 8 - Vereinsorgane

Paragraph 8 - Vereinsorgane

Organe des Vereines sind:

  • die Generalversammlung;
  • der Ausschuss;
  • der Vorstand;
  • die Rechnungsprüfer;
  • das Schiedsgericht.

Paragraph 9 - Die Generalversammlung

Paragraph 9 - Die Generalversammlung

  • 1. Die ordentliche Generalversammlung ist die Mitgliederversammlung im Sinne des Vereinsgesetz 2002. Die ordentliche Generalversammlung hat jedes Jahr stattzufinden
  • 2. Eine außerordentliche Generalversammlung hat auf Beschlss des Ausschusses oder der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen begründetem Antrag von mindestens einem Zehntel der Mitglieder oder auf Verlangen der Rechnungsprüfer stattzufinden.
  • 3. Sowohl zu den ordentlichen wie auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mindestens zwei Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen. Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung selbst erfolgt durch den Vorstand.
  • 4. Anträge zur Generalversammlung sind mindestens drei Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen.
  • 5. Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder stimmberechtigt. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Übertragung des Stimmrechtes auf ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig. Allerdings kann ein Mitglied mittels Bevollmächtigung nur ein weiteres Mitglied vertreten.
  • 6. Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder beschlußfähig. Ist die Beschlussfähigkeit nicht gegeben, so findet die Generalversammlung dreissig Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die ohne Rücksicht auf dieAnzahl der Erschienenen beschlußfähig ist.
  • 7. Die Wahlen und die Beschlußfassung in der Generalversammlung erfolgen in der Regel mit einfacher Stimmenmehrheit. Beschlüsse, mit denen das Statut des Vereines geändert werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen.
  • 8. Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Präsident, bei dessen Verhinderung der Stellvertreter. Wenn auch dieser verhindert ist, so führt das an Jahren älteste anwesende Vorstandsmitglied den Vorsitz.

Paragraph 10 - Aufgabenkreis der Generalversammlung

Paragraph 10 - Aufgabenkreis der Generalversammlung

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

  • 1. Beschlußfassung über Statuten und die freiwillige Auflösung des Vereins
  • 2. Wahl der Mitglieder des Ausschusses, der Rechnungsprüfer und des Schiedsgerichtes
  • 3. Festsetzung der Höhe und des Fälligkeitszeitpunktes der Mitgliedsbeiträge
  • 4. Entgegennahme und Genehmigung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsbeschlusses
  • 5. Beschlußfassung über den Voranschlag
  • 6. Entlastung der Organe
  • 7. Beschlußfassung über Gegenstände, die ihr durch das Gesetz oder die Statuten vorbehalten sind oder vom Ausschuß vorgelegt werden
  • 8. Behandlung von Anträgen des Ausschusses

Paragraph 11 - Der Ausschuss

Paragraph 11 - Der Ausschuss

  • 1. Der Ausschuß besteht aus mindestens sieben Mitgliedern, und zwar aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Schriftführer, dem Kassier und weiteren mindestens drei Mitgliedern. Sämtliche Ausschußmitglieder werden von der Generalversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Dem Ausschuss steht es frei, drei zusätzliche Personen in das Gremium zu kooptieren. Die koopierten Mitglieder können vom Ausschuss jederzeit ihrer Funktion enthoben werden. für dies gilt im Übrigen keine Funktionsdauer. Ausschussmitglieder müssen nicht Vereinsmitglieder sein, wenn Sie über besondere Kenntnisse im sinne des Vereinszwecks verfügen. die Anzahl der Nichtmitglieder im Ausschuss darf insgesamt die Zahl drei nicht übersteigen. Nichtmitgliederim Ausschuss haben keine Stimme in Fragen der Aufnahme und des Ausschlusses von Vereinsmitgliedern.
  • 2. Der Ausschuß hat bei Ausscheiden eines gewählten Mitgliedes das Recht, an seine Stelle ein anderes wählbares Mitglied zu kooptieren, wozu die nachträgliche Genehmigung in der nächstfolgenden Generalversammlung einzuholen ist. Für die koopierten Ausschussmitglieder gilt keine Befristung, sie können vor Ablauf jeder Zeit vom Ausschuss enthoben werden. Nach Genehmigung duch die Generalversammlung entfällt das Enthebungsrecht. Ab diesem Zeitpunkt gilt die Funktionsdauer gemäß Ziffer 1.
  • 3. Der Ausschuß wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten schriftlich oder mündlich einberufen. Der Ausschuß ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend sind.
  • 4. Der Ausschuß faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit; bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  • 5. Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist auch dieser verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vereinsmitglied.
  • 6. Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Ausschuß oder einzelne seiner Mitglieder entheben.
  • 7. Die Ausschußmitglieder können jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Ausschuß, im Falle des Rücktrittes des gesamten Ausschusses an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl bzw. Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.
  • 8. Ausgeschiedene Ausschußmitglieder sind wieder wählbar. Werden während einer Funktionsdauer Ersatzwahlen getroffen, treten die neugewählten Mitglieder in die Funktionsdauer ihrer Vorgänger ein.

Paragraph 12 - Aufgaben des Ausschusses

Paragraph 12 - Aufgaben des Ausschusses

Dem Ausschuss kommen folgende Befugnisse zu:

  • 1. Aufnahme und Ausschluss von Vereinsmitgliedern
  • 2. Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsabschlusses
  • 3. Vorbereitung der Generalversammlung
  • 4. Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins
  • 5. Organisation und Durchführung der Veranstaltungen
  • 6. Wahl des Vorstandes.
  • 7. Bestellung eines Geschäftsführers und die Festlegung seines Aufgabengebietes
  • 8. Erstellung der Mitgliedschaftskriterien

Paragraph 13 - Besondere Obliegenheiten einzelner Ausschußmitglieder

Paragraph 13 - Besondere Obliegenheiten einzelner Ausschußmitglieder

  • Der Präsident ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereins, insbesondere nach außen, gegenüber Behörden und dritten Personen. Er beruft die Generalversammlung ein und führt den Vorsitz in dieser als auch im Ausschuß und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung, des Ausschusses oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbständig Anordnungen zu treffen; diese bdürfen jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan.
  • 2. Der Schriftführer hat den Präsidenten bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Vereinsorgane.
  • 3. Der Kassier ist für die ordnungsgemäße Geldgebarung des Vereins verantwortlich.
  • 4. Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Präsidenten und dem Schriftführer, sofern sie jedoch Geldangelegenheiten betreffen, vom Präsidenten und vom Kassier gemeinsam zu unterfertigen. Soweit diese Geldangelegenheiten jedoch im Einzelnen einen Betrag von € 1.000,00 nicht übersteigen, sind der Präsident und der Kassier jeweils alleine zeichnungsberechtigt.

Paragraph 14 - Der Vorstand

Paragraph 14 - Der Vorstand

  • 1. Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Schriftführer und dem Kassier. Die Funktionsdauer beträgt fünf Jahre.
  • 2. Der Vorstand wird vom Präsidenten, in dessen Verhinderung vom Vizepräsidenten schriftlich oder mündlich einberufen. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle seine Mitglieder eingeladen wurden und mindestens die Hälfte von ihnen anwesend sind.
  • 3. Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.
  • 4. Den Vorsitz führt der Präsident, bei Verhinderung sein Stellvertreter.

Paragraph 15 - Aufgabenkreis des Vorstandes

Paragraph 15 - Aufgabenkreis des Vorstandes

Der Vorstand führt die laufenden Vereinsgeschäfte, insbesondere ist ihm die Erledigung aller Angelegenheiten zugewiesen, die nicht durch Gesetze oder Statuten der Generalversammlung oder dem Ausschuss übertragen sind.

Paragraph 16 - Die Rechnungsprüfer

Paragraph 16 - Die Rechnungsprüfer

  • 1. Zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Die Tätigkeit der Rechnungsprüfer beschränkt sich nur auf die Gebarungsüberprüfung.
  • 2. Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsabschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.
  • 3. Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des & 11 abs. 7 & 8 sinngemäß.

Paragraph 17 - Das Schiedsgericht

Paragraph 17 - Das Schiedsgericht

  • 1. Die Generalversammlung wählt drei Vereinsmitglieder auf die Dauer von fünf Jahren zu Schiedsrichtern.
  • 2. Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidungen bei Anwesenheit aller seiner Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
  • 3. Die Entscheidung ist schriftlich auszufertigen und zu begründen.
  • 4. Seine Entscheidungen sind vereinsintern endgültig.
  • 5. Das Schiedsgericht ist unter Ausschusses des Rechtsweges in allen Vereinsinternen Angelegenheiten anzufufen und ist in diesem Umfang zuständig und entscheiungsbefugt. im Übrigen gelten hierfür die Regelungen gemäß § 6 Ziffer 4 sinngemäß.

Paragraph 18 - Das Geschäftsjahr

Paragraph 18 - Das Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr deckt sich mit dem Kalenderjahr.

Paragraph 19 - Auflösung des Vereines

Paragraph 19 - Auflösung des Vereines

  • 1. Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.
  • 2. Diese Generalversammlung hat auch - sofern Vereinsvermögen vorhanden ist - über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu berufen und Beschluß darüber zu fassen, wem das nach Abdeckung der Passiven verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist. Dieses Vermögen muss, soweit dies möglich und erlaubt ist, einer Organisation zufallen, die gleiche oder ähnliche Zwecke wie dieser Verein verfolgt.